Bandscheibenvorfall im Nacken: Ruhe ist keine Option!
Was bei einem Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule wichtig ist und wann eine Operation infrage kommt.
Nackenschmerzen, die bis in den Arm ausstrahlen, sowie Kribbeln oder Taubheitsgefühle können verschiedene Ursachen haben. Eine davon ist ein Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule.
Doch was hilft, wenn die Diagnose feststeht? Muss man sich möglichst schonen? Und wann ist eine Operation tatsächlich notwendig?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein aktueller Beitrag des Hamburger Gesundheitsmagazins „Gute Besserung“ der Freien Kliniken Hamburg. Als Experte kommt darin Dr. David Ivanits zu Wort. Er ist niedergelassener Orthopäde in der Praxis DHO ( die Hamburger Orthopäden) und hat sich auf die Behandlung und Operation von Wirbelsäulenerkrankungen spezialisiert. Neben seiner Tätigkeit in der Praxis operiert er seine Patientinnen und Patienten gemeinsam mit weiteren spezialisierten Wirbelsäulenchirurgen und spezialisierter Wirbelsäulenchirurgin in der Facharztklinik Hamburg.
Bewegung statt Schonhaltung
Bei einem Bandscheibenvorfall muss nicht automatisch operiert werden. Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt unter anderem von den Beschwerden, den neurologischen Symptomen und den individuellen Befunden ab.
Bei leichteren Beschwerden können zunächst konservative Maßnahmen wie eine gezielte Schmerztherapie, Physiotherapie und Bewegung zum Einsatz kommen. Eine dauerhafte Schonhaltung ist dabei nicht grundsätzlich sinnvoll.
Wenn die Beschwerden trotz konservativer Behandlung bestehen bleiben oder Nerven beziehungsweise das Rückenmark gefährdet sind, kann ein operativer Eingriff erforderlich werden.
Der Weg zur Wirbelsäulenoperation
Bei Beschwerden an der Halswirbelsäule ist der Orthopäde in der Regel der erste Ansprechpartner. Dort erfolgt die Untersuchung und bei Bedarf die bildgebende Diagnostik, beispielsweise durch ein MRT.
Wird dabei ein Bandscheibenvorfall festgestellt und eine Operation empfohlen, erfolgt in der Regel eine Überweisung zu einem spezialisierten Wirbelsäulenchirurgen.
Das Besondere an der Facharztklinik Hamburg ist, dass die behandelnden Wirbelsäulenchirurgen und Wirbelsäulenchirurgin ihre Patienten und Patientinnen über den gesamten Behandlungsweg begleiten.
Vor der Operation findet ein persönliches Gespräch in der Praxis des Operateurs bzw. der Operateurin sowie die Behandlungsplanung statt. Die Operation wird durch den jeweiligen Wirbelsäulenchirurgen oder der Wirbelsäulenchirurgin in der Facharztklinik Hamburg durchgeführt. Auch die Nachsorge findet im Anschluss der Operation in der Praxis des behandelnden Wirbelsäulenspezialisten statt.
So bleiben Diagnose, Besprechung der Behandlungsmöglichkeiten, operative Behandlung und Nachsorge eng miteinander verbunden – und die Patientinnen und Patienten haben über den gesamten Behandlungsverlauf einen festen Ansprechpartner.
Wirbelsäulenchirurgie an der Facharztklinik Hamburg
In der Facharztklinik Hamburg operieren mehrere auf Wirbelsäulenchirurgie spezialisierte Fachärztinnen und Fachärzte. Das Behandlungsspektrum umfasst verschiedene operative Verfahren an der Wirbelsäule – von minimal-invasiven Eingriffen bis zu komplexeren Operationen.
Die Facharztklinik Hamburg ist als Wirbelsäuleneinrichtung der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG) zertifiziert.
Im Jahr 2025 wurden insgesamt 439 Wirbelsäulenoperationen durchgeführt.
Mehr über die behandelnden Fachärztinnen und Fachärzte, das operative Spektrum und die Wirbelsäulenchirurgie an der Facharztklinik Hamburg erfahren Sie hier:
[Mehr über die Wirbelsäulenchirurgie]
Zum vollständigen Beitrag in der „Gute Besserung“
Wie ein Bandscheibenvorfall im Nacken behandelt werden kann, welche Rolle Bewegung spielt und wann eine Operation notwendig werden kann, erklärt Dr. David Ivanits im aktuellen Beitrag von „Gute Besserung“.
[Bandscheibenvorfall im Nacken: Ruhe ist keine Option](Quelle: Dieser Artikel ist in der Frühjahrsausgabe 2026 der Guten Besserung publiziert worden).
