Ars & Humanitas e. V. Hamburg präsentiert den Hamburger Maler Max Graf von Schwerin

Am 28. Juni 2018 wurde die Ausstellung des Hamburger Malers Max Graf von Schwerin in den Räumen der Facharztklinik Hamburg eröffnet. Feste Termine sind neben der Eröffnung ein Künstlergespräch am 12. Juli 2018 um 19:00 Uhr in der Facharztklinik sowie die Finissage am 26.7.2018 ebenfalls um 19:00 Uhr jeweils in den Räumen der Facharztklinik Hamburg […]

“Bewahren Sie Haltung!”

Am 12.2.2018 war Prof. Jörg Ohnsorge, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und einer unserer Wirbelsäulenspezialisten bei DAS! auf dem Roten Sofa beim NDR zu sehen. Dabei berichtete er über verschiedene Behandlungsmethoden bei Rückenschmerzen und was jeder selbst für einen gesunden Rücken tun kann. Zum Video bitte hier klicken.

Löschdecke für den Schmerz

Unser Operateur und niedergelassener Facharzt für Neurochirurgie Dr. med. Daniel Klase wurde für die “Gute Besserung” zum Thema “Löschdecke für den Schmerz” interviewt. Das Interview lesen Sie hier:

“Wenn bei chronischen Nervenschmerzen weder konservative (medikamentöse) Therapie noch weitere OPs helfen, kann die Rückenmarkstimulation Linderung verschaffen. Besonders Patienten, die an Phantomschmerzen, Polyneuropathie, Morbus Sudeck oder Rücken-Bein-Schmerzen nach Wirbelsäulen-Operationen leiden, können diese Therapieform in Betracht ziehen.

Verbrennt man sich die Hand an der heißen Herdplatte, hilft es oft, diese unter kaltes Wasser zu halten. Das Kältegefühl ist für den Moment dann wesentlich intensiver als der Verbrennungsschmerz und wird schneller im Gehirn wahrgenommen. In etwa nach diesem Wirkprinzip verläuft die Rückenmarkstimulation (SCS). „In Vorbereitung der auf Jahre ausgelegten Therapie wird eine Elektrode so gezielt auf der Rückenmarkshaut im Spinalkanal – dem Inneren der Wirbelsäule – platziert, dass der Schmerzpunkt in Rücken, Beinen oder Armen durch schwache Stromimpulse stimuliert wird“, erklärt Dr. Daniel Klase, Neurochirurg an der Facharztklinik Hamburg. „Patienten empfinden den Impuls meist als angenehmes, warmes Kribbeln, das den chronischen Schmerz wie eine Löschdecke überlagert“, so Klase weiter. Da das System in Form und Aufbau einem Herzschrittmacher ähnelt, wird es umgangssprachlich häufig als Schmerzschrittmacher bezeichnet. Nach einer mehrwöchigen Testphase, in der eine mindestens 40prozentige Schmerzlinderung erzielt werden sollte, wird der eigentliche Schmerzschrittmacher, der über eine externe Steuerung bedient werden kann, in einer Hauttasche an Bauch oder Gesäß implantiert.” (Quelle: Gute Besserung 10/17)

Das komplette Tätigkeitsspektrum und die Übersicht unserer Neurochirurgen finden Sie hier: https://www.facharztklinik-hamburg.de/fachgebiete/wirbelsaeulenchirurgie/

Sommerferien in Hamburg

Sommerferien in Hamburg

 

Heute beginnen in Hamburg die Sommerferien. Auf den Autobahnen und auf dem Flughafen startet die Reisewelle. Wer schon einmal von Ihnen geflogen ist, kennt vielleicht das Druckgefühl auf den Ohren? Wir haben Herrn Dr. Thiemo Kurzweg, einen unserer Operateure und niedergelassener Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, zu dem Thema interviewt:

Dr. Thiemo Kurzweg

Herr Dr. Kurzweg was passiert eigentlich wenn sich das typische Gefühl von Druck auf dem Ohr bemerkbar macht:

Um das zu erklären, muss man wissen, wie das Mittelohr aufgebaut ist. Das Mittelohr ist ein luftdicht abgeschlossener und mit Schleimhaut ausgekleideter Raum. Die Schleimhaut verbraucht Luft und so entsteht ein leichter Unterdruck. Nach außen hin gibt es nur 2 Verbindungen im Mittelohr: das Trommelfell, das ja in der Regel intakt und damit luftdicht ist und die Eustachische Röhre, die Verbindung zwischen Nasenrachen und Ohr. Sie wird auch Ohrtrompete oder Tubea eustachii genannt. Im Ruhezustand ist sie verschlossen, beim Schlucken ziehen verschieden Muskeln an ihrem Eingang, dadurch wird der durch die Schleimhaut verursachte Unterdruck im Mittelohr entlastet. Unbewusst machen wir das viele Male in der Minute.

Was passiert beim Fliegen im Ohr:

Wenn das Flugzeug startet oder landet, verändern sich trotz modernster Flugzeugtechnik die Druckverhältnisse im Flugzeug, hierdurch wird die Druckdifferenz zwischen Mittelohr und den äußeren Verhältnissen erhöht. Das Trommelfell ist anatomisch so aufgebaut, dass hier viele Nerven verlaufen und der Druckunterschied besonders schnell bemerkt wird.

Was kann ich machen, wenn ich im Flugzeug ein Druckgefühl spüre?

Wenn es akut auftritt versuchen Sie so zu tun, als würden sie Kaugummi zu kauen oder schlucken Sie trocken. Man kann aber auch das so genannte „Valsalvamanöver“ zum Druckausgleich anwenden: Hierbei wird die Nase mit den Fingern verschlossen und anschließend Luft in die Ohren gepustet, bis das Trommelfell knackt.

Vorbeugend kann man vor dem Flug abschwellenden Nasentropfen nehmen. Oder sich Ohrstöpsel kaufen, die mit einem speziellen Druckfilter ausgestattet sind und den Druckunterschied langsam abbauen.

Und was kann schlimmstenfalls passieren?

Besteht der Unterdruck dauerhaft im Mittelohr, führt dies zu einem Umbau der Schleimhaut und zur Bildung von Flüssigkeit, sodass ein Erguss im Mittelohr entsteht (Paukenerguss). Sollte dies der Fall sein, muss ein HNO-Arzt aufgesucht werden, mit dem die weitere individuelle Behandlung abgestimmt wird. In besonders schweren Fällen kann der HNO Arzt auch zu einer Adenotomie (der Entfernung der Rachenmandel), einer Trommelfellparazentese (Schnitt ins Trommelfell) oder dem Einsetzen von Paukenröhrchen raten. Nur sehr selten kann es zu einem Barotrauma kommen, bei dem Mittelohrstrukturen beschädigt werden.

 

Bei diesem und vielen weiteren Beschwerden, helfen Ihnen unsere HNO-Ärzte gerne weiter.